tierpräparate als symbole realer macht und ausschliessungs verhältnisse erhalten hier im elitär abgeschotteten bereich der so genannten "schönen künste" einen platz.

ein spiel mit den symbolen der macht bedeutet auch immer deren entlarvung und in der folge eine reinigende dekontextualisierung.

wissenschafts-historische objekte (trophäen) dienen als naturalistische spiegelbilder einer verzerrten realität.

es ist ja schwer zu sagen,
weshalb sie sich schämen,
vielleicht schämen sie sich,
diese ewigen arbeiter, nur deshalb, weil sie geschlafen haben.

franz kafka, das schloss
formaldehyd
2007 okt/nov | ausstellung | raum vogelweidplatz/wien | swamp/pironkov/laven
fernseher | tierpräparate, fernsehgerät, gips, acryl | 55x50x35cm
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soldat | kanister, luftdruckgewehr, tierpräparat, dispersion | 90x210x50cm
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rabe | buschrattenfalle, tierpräparat, acryl | 205x85x55cm
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tanz | video, styropor, gips | 60x70x180
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dürerhase | tierpräparat, motor, eisen | 40x40x140cm
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igel | tierpräparat, motor, eisen | 70x70x150cm
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räuberhase | tierpräparat, acryl, plastikblumen | 80x80x60cm
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begriffe wie romantischer ästhetizismus werden verzerrt und zugleich einem bearbeitungprozess unterzogen. das meisterwerk des poetischen films "the beauty and the beast", ein klassiker von jean cocteau, das die fabel um hingabe und treue umsetzt, findet seine künstlerische transformation.